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Hier könnt ihr das neueste zu meiner Person, meinen Rennen, den Ergebnissen, den eventuellen Erfolgen etc. lesen!
Nachtrag: 24h "Race for Help" in Dinslaken
Hier komme ich mit den spärlichen Zeilen vom Mailight nicht aus, denn ein solcher Event der Superlative verdient einfach einige Worte. Im vergangenen Jahr bei Race for Help fuhr ich das erste Mal für das Team "ETAmax", am 5. und 6. Juli 2008 gab es also ein Jubiläum zu feiern. Ein Jahr nach meinem "Kart-Comeback" habe ich mir dann auch den Luxus gegönnt, für zwei Teams an den Start zu gehen. Einmal -klar- für ETAmax, das bis auf Markus Körner, der von Fredy Barth (dazu später mehr) ersetzt wurde, genau so besetzt war wie beim Mailight und dann noch für ein wild zusammengewürfeltes Team von Sim-Racern, die an diesem Wochenende zu Real Racern wurden! Dieses Team trug als Dank an den Hauptsponsor den Namen "Zurich Peter Lipkat" und bestand aus Max Liedl, Markus Erbe, Ronny Hähnel, Manuel Hähnel, Achim Risch und mir. Bevor ich zum eigentlichen Renngeschehen komme, möchte ich an dieser Stelle meinem schweizer Freund Fredy Barth dafür danken, dass er ohne wirklich zu zögern sofort seine Zusage gab, trotz seines mehr als vollen Terminplanes an diesem Rennen teilzunehmen. Bei einem Spendenrennen zugunsten krebskranker Kinder fiel ihm diese Entscheidung allerdings nicht all zu schwer, schließlich kämpfte er als Jugendlicher selbst mit dem Lymphdrüsenkrebs, den er besiegen und danach seine erfolgreiche Rennfahrer-Karriere starten konnte. So nahm er dann trotz einiger Meetings in der Schweiz am Freitag vor dem Rennen und einer Instruktor-Tätigkeit in Frankreich am Montag danach die Strapazen auf sich, den Weg bis fast an den Niederrhein anzutreten. Das Rennen an sich lief dann auch nicht unerfolgreich. Bei ETAmax teilten sich die anderen fünf Fahrer die ersten Rennstunden, sodass ich zunächst als zweiter Fahrer für das Team Zurich Peter Lipkat ins Lenkrad griff. Nachdem Max Liedl, der sonst mit dem Team "Mättig" aus Bayern sehr erfolgreich die Kartszene aufmischt, einen super Start-Turn gefahren war, übernahm ich das Kart in den Top 10 liegend von ihm und zu diesem Zeitpunkt lagen wir sogar noch vor ETAmax! Es war zugegebenermaßen ein sehr komisches Gefühl, mit Jonas Kroll, dem ETAmax-Teamchef, auf der Strecke um die Position zu kämpfen... schließlich habe ich ja somit quasi auch gegen mich selber gekämpft!! Nach dem Kartwechsel, der bei ETAmax auch immer direkt einen Fahrerwechsel nach sich zog, verschoben sich die Machtverhältnisse dann wieder ein wenig. Michael Gietmann, der für ETAmax am Steuer saß, holte langsam aber sicher wieder auf mich auf, ehe mir dann der Zahnriemen vom Motorritzel absprang und wir (= Zurich) mit ungefähr einer Minute Zeitverlust einige Plätze verloren :( Nach dem nervenaufreibenden 1. Turn verschwand ich dann mit Fredy erstmal in Richtung der Innenstadt, wo wir uns beim Italiener eine Pizza gönnten und ein wenig Benzin redeten. Wir kamen just zu dem Zeitpunkt zurück zum Fahrerlager, als ich dann eigentlich für ETAmax fahren sollte... aber leider ein paar Minuten zu spät! Tja Jonas, das kommt davon, wenn man keine klaren Aussagen trifft ;) Aber die Rechnung durfte Jonas dann selber bezahlen, indem er ein schlechteres Kart übernehmen musste und ich nach dem nächsten Kartwechsel eines von der schnelleren Sorte übernahm! In 2:30,50 konnte ich damit die teaminterne Rundenbestzeit verbessern, wodurch mich Jonas nach meinem Turn natürlich nicht gerade mit Lob überschüttete, sondern nur rumnörgelte von wegen "Das wäre mein Kart gewesen..." Naja wie gesagt... das kommt davon!! :D Die kurz darauf hereinbrechende Nacht brachte eine gewisse Normalisierung der Kräfteverhältnisse mit sich. Es zeigte sich, dass das Team Zurich Peter Lipkat in seiner grob zusammengewürfelten Form bei seiner Premiere keine Chance gegen die etablierte Konkurrenz haben sollte, nach Max' und meinem Turn war das Strohfeuer nämlich schon wieder abgebrannt und langsam aber sicher zeigte der Zeitenmonitor eine Platzierung um 20 (von 25 Teams) herum an. Weiter vorne kristallisierte sich ETAmax als Kandidat für eine Top6-Platzierung heraus, wo nun mit allen verfügbaren Kräften drauf hingearbeitet wurde! Ich kann es jedoch vorweg nehmen, nach einigen schlechteren Karts mussten wir uns den "Raiders" letztendlich im Kampf um diese Platzierung geschlagen geben, die allerdings verstärkt durch u.a. Magnus Lempke wirklich stark besetzt waren, nachdem wir sie beim Mailight noch um eine Position verdrängen konnten. Doch auch Platz 7, nur fünf Runden hinter den beiden (fast gewohnt) siegreichen "Bad Boys"-Teams, kann sich wirklich sehen lassen!! Durch einen fast drei Stunden dauernden Schluss-Turn von Max Liedl beim Team Zurich Peter Lipkat konnte der "bekloppte Bayer" auch das zweite Team, in dem ich an den Start ging, noch auf eine versöhnliche Endposition fahren: Rang 19!! Ungeachtet der sportlichen Ergebnisse war der Event an sich wieder eine tolle Sache! über 14.000€ kamen als Spendensumme für die krebskranken Kinder zusammen, was eine dritte Auflage des "Race for Help" in meinen Augen nur noch zu einer Formsache machen sollte! Übrigens eine kleine Anekdote am Rande: Uwe Alzen (!) stellte seinen Meister-Overall des Porsche Carrera Cups 2007 für eine Versteigerung bei ebay zur Verfügung. Den Zuschlag erhielt Christian Kost! Es handelt sich dabei nicht etwa um einen Namensvetter, sondern wirklich um meinen Freund und Förderer ("GOLD Friedrich") aus Iserlohn, der sich dieses Sammlerstück "geschossen" hat :) Alles in Allem also wieder eine tolle Aktion... nur meine schmerzenden Knochen und Muskeln in den Tagen nach dem Rennen gaben mir den unmissverständlichen Hinweis, doch in Zukunft bitteschön keine Doppelstarts mehr zu fahren :D Okay, auch diesmal bin ich zwar "nur" acht Stunden gefahren, aber sechs Stunden, in denen ich für EIN Team voll angreifen kann, sind irgendwie mehr wert Team "ETAmax" (v.l.n.r.): Fredy Barth, Michael Gietmann, Jonas Kroll (im Kart), Michael Bräutigam, Jens Stappers, Frank Wallner (+ im gelben T-Shirt TV-Kommissar für "Niedrig&Kuhnt" und Race for Help Botschafter: Mischa Filé)
Team "Zurich Peter Lipkat" (v.l.n.r.): Ronny Hähnel, Manuel Hähnel, Max Liedl (im Kart), Michael Bräutigam, Achim Risch, Markus Erbe (und Mischa Filé wieder im Hintergrund)
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Nachtrag: 24h "Mailight" in Dinslaken
Pleiten, Pech und Pannen... im Prinzip lief für uns als Team "ETAmax Racing" nichts bei diesem Rennen zusammen. Am Freitag vor dem eigentlichen Rennen gab es einen 3h-Probelauf, den Jonas Kroll und Michael Gietmann für uns noch gewinnen konnten, doch beim Rennen zwei Mal rund um die Uhr gönnte sich Fortuna wohl mal eine Auszeit. Trotz einigen Pechs mit defekten Karts konnten wir am Ende immerhin trotzdem mit sechs Runden Rückstand auf die Sieger den 9. Platz von 19 Teams einfahren. Unser zweites Team, mit den Nachwuchsfahrern der "KarTeens" kam auf den 15. Platz. Besonders happy war ich persönlich darüber, dass ich in 2:29,30 Minuten die schnellste Rennrunde unserer beiden Teams herausfahren konnte! Unter dem Strich war die einstellige Platzierung doch recht zufriedenstellend und da das Mailight sowieso nur als Vorgeschmack auf das "Race for Help" dienen sollte, waren wir dann auch nicht all zu traurig! HIER gibt es die Ergebnisse als pdf. Unser Mailight-Team (v.l.n.r.): Michael Bräutigam, Michael Gietmann, Jens Stappers, Frank Wallner, Markus Körner, Jonas Kroll ______________________________________________________________________
Rennbericht: 3h-Rennen 75kg-Serie (Essen-Borbeck) am 19.04.2008 Eigentlich ist alles schnell erzählt: Wir waren gut, aber andere waren besser :( Nur rund zweieinhalb Runden Rückstand auf die Spitze und trotzdem nur Platz 17 von 21 Teams sind ziemlich frustrierend! Dieses Mal mussten André Gellenbeck und ich alleine die Farben von "Gelko Speed" vertreten, nachdem Christian Kost kurzfristig absagen musste! Achja... und zum ersten Mal fuhren wir die Strecke RÜCKWÄRTS!!!! Schon im freien Training merkten wir, dass wir neben dem Erfahrungsrückstand mit der Strecke auch noch ein ziemlich bescheidenes Kart für den Start-Turn erwischt hatten, Platz 17 war das Resultat. Im Qualifying konnte ich mich dann nicht schnell genug auf das neue Kart einstellen und es reichte nur zu Platz 16. Diesen konnte ich dann im 1. Turn trotz des schlechten Karts halten. Auch das zweite Kart, mit dem André dann fuhr, war nicht gerade optimal und wir fielen auf den 17. Rang zurück. Als ich zum zweiten Mal an der Reihe war, lief es dann schon besser. Leider wurde ich bei meiner Aufholjagd von mir selbst gestoppt, als ich mich selbstverschuldet drehte und mir danach noch jemand seitlich ins Kart fuhr :( Etwas angeschlagen fuhr ich dann also weiter bis zum nächsten Kartwechsel. Wieder erwischten wir ein ganz passables Kart und als Bestzeit konnte ich sogar eine 45,48 erreichen, selbst das Daytona-Werksteam hatte "nur" eine 45,41 erreicht mit den 15kg Strafgewicht für den Sieg im 1. Rennen, wobei ich natürlich diese 15kg sowieso in Form meines Bauches standartmäßig mit mir herumschleppe ;) André konnte zum Ende des Rennens noch bis auf knapp 10 Sekunden auf das Team "Gladiators" aufschließen und fuhr den 17. Platz nach Hause. Unser Schwesterteam "H. Honert jr. Racing" mit Bernd Benning und Dirk Babilon kam auf den 20. Platz, nachdem sie ebenfalls Pech mit den Material hatten. am 17. Mai findet der nächste Lauf zur 85kg-Serie statt, wo ebenfalls die Strecke rückwärts gefahren wird. Da dort der Gewichtsnachteil nicht so gravierend ist und zumindest André und ich die Strecke jetzt kennen, peilen wir dafür eine Top10-Platzierung an!
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Rennbericht: 9h ICL (Essen-Borbeck) am 08.03.2008 Es war grausam... ein Dreher, eine Stop&Go-Strafe und die Tatsache, dass ich bei einem Kartwechsel am Buzzer vorbeigefahren bin, vereitelten letztendlich den vierten Platz innerhalb der ICL-Teams. Am Ende wurden wir 5. bei den fest eingeschriebenen Teams und 8. im Gesamtklassement! Der ausführliche Rennbericht HIER! Und hier noch ein kleines aber sehr feines Video mit bewegten Bildern zur Anfangsphase des Rennens von Frank Uhlig! Dieses Video gibt es auch zum DOWNLOAD>
______________________________________________________________________ Rennbericht: 3h-Rennen Essen-Borbeck am 01.03.2008 Am 1.3. war ich mal wieder für das Team "GelKo Speed" fahrerisch aktiv, es galt die Schmach des ersten 3h-Rennens im Januar vergessen zu machen (dort wurden wir 18. bei 21 Teams) und wieder Kurs auf auf eine Top10-Platzierung zu nehmen! Da diesmal nur 18 Teams am Start waren, darunter auch zwei, die wir im Januar bereits hinter uns lassen konnten, waren wir uns ziemlich sicher, in die Top 15 des Rennens fahren zu können! Sekundärziel war es, den Abstand zur Spitze weiter zu verkürzen. Im Januar hatten wir noch 6 Runden Rückstand auf die Sieger, jetzt wollten wir es besser machen!
Es begann sehr ordentlich im freien Training: Fortuna bescherte uns bei der Kartauslosung Kart Nr. 12, was sich als eines der schnelleren innerhalb der Rennflotte herausstellen sollte. Obwohl ich unsere Team-Bestzeit von 45,91 Sekunden noch innerhalb der ersten 10 Minuten des freien Trainings, also auf der noch "grünen" Strecke herausfahren konnte, sollte die Zeit letzten Endes für den 7. Rang reichen. Weit weg von dieser Zeit waren auch meine Teamkollegen André Gellenbeck und Christian Kost nicht, was uns sehr optimistisch für das Rennen stimmte.
Der Dämpfer kam postwendend, als ich wie schon im Januar das Einzel-Quali etwas versaubeutelt habe. Nur Startplatz 10, ohne die Flüchtigkeitsfehler hätte es auch gut und gerne wieder der 7. sein können.
André und Christian überließen mir wieder den Startturn, in dem ich mich nach und nach an einigen Gegnern vorbeischieben konnte. Nach 45 Minuten übergab ich auf dem 4. Rang (kartwechselbereinigt 6. Rang) und mit einer schnellsten Runde von 45,55 Sekunden das Kart an Christian. Da wir mit 85 kg Mindestgewicht fahren mussten, bedeutete dies jedoch für Christian und André, dass sie Zusatzgewichte mitzuschleppen hatten (ich wog 89 mit Helm :D). Da beide erst ihr jeweils drittes Rennen bestritten, gestalteten sich die Fahrerwechsel mit Gewichtstausch entsprechend noch etwas langwierig, was uns direkt beim ersten Wechsel auch schon einige Sekunden kostete.
Christian fuhr in seiner zweiten Runde bereits eine Zeit von 46,83 Sekunden und pendelte sich danach bei Zeiten um 47 ein. Damit konnte er den mittlerweile 10. Rang problemlos für uns halten, bis... sein obligatorischer Dreher seinen Lauf nahm. Nach einigen Rangierereien konnte er sich aber zum Glück wieder befreien und das Rennen mit 11 Sekunden Zeitrückstand wieder aufnehmen. Aber an dieser Stelle spreche ich ihn von jeglicher Schuld frei, denn wer schneller werden will (und das will er ja), muss auch mal über das Limit hinausgehen, und wenn man das in der Anbremsphase auf die erste Kurvenkombination in Essen tut, überholt einen das Heck halt schonmal leicht... "shit happens" sag ich da nur :) immrhin fuhr er danach noch seine an diesem Tag persönlich schnellste Runde von 46,63 Sekunden!
Nach Christians Turn übernahm André auf dem 13. Rang das Kart, womit wir noch immer über den Erwartungen von vor dem Rennen lagen. Diesen Platz konnte er durch seinen lupenrein sauberen Turn mit Zeiten im tiefen 46er Bereich mühelos halten und fuhr sogar wieder ein Stückchen an die Top 12 heran. Mit seiner schnellste Runde von 45,85 Sekunden überließ er mir dann für die letzten 35 Minuten wieder das Kart. Wieder fühlte ich mich sofort wohl im ebenfalls sehr leistungsfähigen Arbeitsgerät und konnte zeitweise sogar "Platzhirsch" Christian Stiers vom Hausteam folgen. Doch durch einige Flüchtigkeitsfehler wurde er dann vor meinen Augen doch wieder kleiner... plötzlich dann sah ich ihn vor mir stehen und wild mit den Armen fuchteln. Direkt vor ihm hatten sich in einer schnellen Linkskurve zwei Karts gestapelt, ein drittes ist geradeaus unter die Reifenstapel geschossen, kein schöner Anblick!!
Ich haderte mit mir selbst, ob ich aussteigen und helfen soll. Da jedoch schon vier Helfer am Unfallort waren und mittlerweile auch das rote Rundumlicht für eine Rennunterbrechung eingeschaltet war, blieb ich im Kart sitzen. Und ich war mir außerdem nicht sicher, ob ich uns mit dem Aussteigen nicht eventuell noch eine Stop&-Go-Strafe einfangen würde...
Nach einer langen Unterbrechung wurde das Rennen wieder freigegeben für den Schlusssprint. Trotz der Pause konnte ich unter dem Strich noch an zwei Konkurrenten vorbei auf dem 11. Rang vorfahren, womit wir vor dem Rennen überhaupt nicht gerechnet hatten! Die Sieger hatten 220 Runden zu Buche stehen, wir 217, womit wir sowohl das Primär- als auch das Sekundärziel geschafft hatten!
Unser Schwesterteam "H. Honert jr. Racing" kam auf den 13. Platz und hatte letztendlich 215 Runden abgespult, Glückwunsch dazu an unsere "Homies" Dirk und Bernd!!
Beim nächsten 75kg-3h-Rennen am 19. April werden wir wahrscheinlich nicht an den Start gehen, aber das nächste 85kg-Rennen am 17. Mai ist bereits fett rot im Kalender markiert, auf dass der Top10-Platz endlich gelingt! Bis dahin werden wir auch hoffentlich über Sitzschalen verfügen, die das nötige Zusatzgewicht für Christian und André aufbringen, damit wir nicht immer an den Gewichtskästen rumhantieren müssen!
Und nun freue ich mich auf den ICL-Lauf in Essen nächste Woche :D
Und noch ein Foto von uns dreien (v.l.n.r. Christian, ich, André)
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Rennbericht: ICL Hilden am 23.02.2008 Juhuu, 6. Platz beim 1. ICL-Lauf in Hilden!!!! Auch wenn Teamchef Jonas nicht ganz zufrieden war, weil Platz 4 unter anderen Umstänen drin gewesen wäre, bin ich für meinen Teil super happy über diese Platzierung. Besonders bemerkenswert: Die drei Erstplatzierten hatte jeweils 935, wir 931. Also... WIR SIND DRAN!!
Auf www.etamax-racing.de gibt es unter den "News" einen umfangreicheren Rennbericht von mir!
Der 2. ICL-Lauf ist am 8.3. in Essen und ich bin wieder mit dabei, nachdem einer der drei eigentlich gesetzten Fahrer nicht kann... mir solls Recht sein ;) Am Wochenende habe ich ja zum Glück noch ein 3h-Rennen in Essen, wo ich hoffentlich noch ein wenig Zeit finden werde!
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Vorbericht: ICL Hilden am 23.02.2008 Endlich geht es los! Zum ersten Mal seit 2004 werde ich wieder in einer Meisterschaft um Punkte kämpfen. Gemeinsam mit Michael Leblanc, Michael Gietmann und Jonas Kroll, kurz: dem Etamax Racing Team, werde ich am kommenden Samstag beim 9-Stunden-Rennen auf er Magic Kartbahn Hilden teilnehmen, das den 1. Lauf zur Indoor Champions League (ICL) 2008 markiert. Bei 13 genannten Teams rechnen wir uns im Idealfall einen Platz im vorderen Mittelfeld aus, ganz vorne sind laut Starterliste das "Yeti Power Team" (also die Badboys NRW), "Enjoy Racing", "Mystery-Magic Kart Hilden" und weitere top besetzte Teams zu erwarten. Ich kenne die Strecke zwar leider noch nicht, aber das Profil sieht mit einigen schnellen und fordernden Ecken (also nicht das übliche Haarnadel-Gefolge) sehr interessant aus! Allerdings soll die Strecke sehr hart sein und meine Fitness ist nicht wirklich da, wo ich sie bräuchte! Deswegen bin ich froh, dass wir mit Michael Leblanc einen konstant schnellen Gastfahrer im Team Etamax Racing begrüßen dürfen! Ich bin gespannt, was uns erwartet ;) Links: ______________________________________________________________________ Rennbericht: 3h-Rennen in Essen am 12.01.2008 DIe nackten Zahlen sind ernüchtern In der Praxis handelte es sich im Gegensatz zum letzten Rennen jedoch um einen Meisterschaftslauf, bei dem fast nur Essener Hausteams am Start waren, die also die Strecke allesamt aus dem Effeff kannten. Wir, die zum 2. bzw. 3. Mal dort waren, hatten dementsprechend mit einem krassen Erfahrungsrückstand zu kämpfen. Dieser schlug sich schon im freien Training nieder, als ich trotz einer subjektiv gar nicht schlechten Zeit von 45,90 Sekunden nur Platz 14 für unser Team "GelKo Speed" erreichen konnte. Eine weitere Unbekannte spielte dabei eine große Rolle. Zum ersten Mal wurden komplett neu angeschaffte RIMO alpha-Karts gefahren, die sich im Vergleich zu den "alten" alpha-Karts ziemlich anders bewegen ließen. Durch den grundsätzlich höheren Griplevel bemerkten wir dabei aber nicht, dass die Karts eine andere Fahrtechnik benötigten, wodurch wir die Extra-Haftung nicht in entsprechende Zeiten ummünzen konnten. Im Ein-Runden-Qualifying wurde dann wieder mit einem alten Kart gefahren. Wie der Name schon sagt, hatte ich dabei aber nur eine Runde Zeit, mich an dieses wiederum komplett andere Fahrverhalten zu gewöhnen, während die Hausteams mit diesen Karts (die normalerweise noch im täglichen Leihkartbetrieb bewegt werden) sich schneller darauf umstellen konnten. Meine Rundenzeit von 46,08 Sekunden reichte deshalb auch nur für den 15. Rang. Wie im November wurde mir die Ehre zuteil, den Start-Turn fahren zu dürfen. Im direkten Vergleich merkte ich dabei schnell, dass uns Fortuna bei der Kartauslosung absolut nicht begünstigt hatte. Während die vor mir liegenden Fahrer scheinbar problemlos den Anschluss halten konnten, kämpfte ich gegen das Untersteuern und um eben diesen Anschluss. Doch spätestens auf der Geraden kamen zwei weitere Nachteile zum Tragen: Zum einen meine 14kg Übergewicht, zum zweiten der eher schlappe Motor aus der GX270er Baureihe von Honda, der mich jedes Mal auf dem langen Vollgasstück über Start/Ziel bis zu zwei Kartlängen verlieren ließ. Da war es klar, dass den hinter mir liegenden Fahrern irgendwann der Geduldsfaden riss und ich "einen auf Eck" bekam, wobei drei Fahrer an mir vorbeikamen. Wenig später tat es den zweiten Schlag und ein weiterer Fahrer war vorbei. Als dann auch noch der Startfahrer unseres Schwesterteams "H. Honert jr. Racing" auf mich aufschloss, ließ ich ihn passieren. Bei ihm machte sich der Leistungsunterschied noch mehr bemerkbar, auf dem besagten Vollgasstück verlor ich jede Runde komplett den Anschluss und musste mich in den Kurven wieder rankämpfen. Da ich auf dem mittlerweile vorletzten Platz liegend sowieso nichts mehr zu verlieren hatte, sammelte ich mich nochmal und fand meinen Rhythmus. Als ich wieder an unserem Schwesterteam vorbei war, konnte ich mich mit konstanten 45,7er bis 45,8er Zeiten sogar wieder etwas absetzen. Nach dem Fahrerwechsel nach 45 Minuten trat ich trotzdem mit gesenktem Kopf den Weg zur Waage an. Christian Kost als zweiter Fahrer unseres Teams hatte sich im Vergleich zum November stark verbessert und fuhr schon in einer frühen Phase seines Turns hohe 46er Zeiten. Nach einem Dreher, der leider fast eine Runde gekostet hat, fuhr er im Verlauf seines Turns sogar eine 46,24 als persönliche Bestzeit, doch viele freie Runden bekam er nicht, da ständig irgendwer an ihm vorbei wollte. Tja, das ist leider das Lehrgeld, was wir noch zu zahlen haben :( André übernahm nach gut anderthalb Stunden das Steuer und fuhr schon in seiner ersten freien Runde eine 46,38! Mir fehlten wirklich die Worte, als er im weiteren Verlauf des Turns völlig frei von irgendwelchen Fehlern sogar in konstante hohe 45er Regionen vorstieß und dabei u.a. unser Schwesterteam nicht nur zurücküberholen, sondern auch noch mehr als eine Runde herausfahren konnte. Dabei schlug er meine 45,69 aus dem ersten Turn und fuhr in 45,68 eine neue schnellste Runde für unser Team. In seinem erst zweiten Rennen ist das eine mehr als respektable Leistung! Nach 50 Minuten übergab er das Steuer für die restlichen 35 Minuten wieder an mich und ich war traurig, als ich schon nach 3 Runden zum Kartwechsel musste. Das Kart, was André mir übergeben hatte, lag wie eine Eins und ich wäre damit gerne weiter auf Zeitenjagd gegangen. Um das Untersteuern zu bekämpfen, verstellte ich meinen Sitz beim Kartwechsel etwas weiter nach vorne als beim Startturn, doch nach dem Rausfahren stellte sich direkt in den ersten Kurven das selbe krasse Untersteuern wieder ein. Und auch wenn es möglich gewesen wäre, leider war es vom Reglement verboten, den Sitz während der Fahrt umzustellen! So fügte ich mich in mein Schicksal und versuchte das Beste daraus zu machen. Das Beste war in diesem Fall, dass ich das Team "GTÜ" noch abfangen und letztendlich den 18. Rang für unser Team festigen konnte. Dabei gelang mir in einer Runde sogar eine 45,55, womit wir alle drei eine neue persönliche Bestzeit zu Buche stehen hatten! Letztendlich hatten wir (trotz einer längeren Rotphase als im November) mit einer abgespulten Distanz von 225 Runden sogar zwei Runden mehr als beim Premierenrennen geschafft. Die drei erstplatzierten Teams schafften jeweils 231 Runden, womit wir den Abstand zur Spitze um eine Runde eindampfen konnten (im November hatte das Siegerteam 230 Runden). Mit diesem doch recht positiven Fazit und den gesammelten Erfahrungen werden wir am 2. März das Rennen mit 85kg Mindestgewicht in Angriff nehmen. Unser Schwesterteam konnte übrigens den 20. Rang erreichen... immerhin: Bei der Premiere nicht auf dem letzten Platz :) Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an "Gold Friedrich" und das "Autohaus Letmathe" für die Unterstützung. Hier noch ein Bild unseres Teams "GelKo Speed"
URL: www.daytonakartbahn.de __________________________________________________________________________ Vorbericht: 3h-Rennen in Essen am 12.01.2008 Nach der durchaus gelungenen Premiere des Teams "GelKo Speed" im November werden André Gellenbeck, Christian Kost und ich am kommenden Samstag zum zweiten Mal unter diesem Namen am Start eines Rennens stehen. Auf dem Plan steht der Auftakt der 10 Rennen umfassenden 3h-Serie auf der "Daytona"-Kartbahn in Essen-Borbeck. Durch das dort vorgeschriebene Mindestgewicht von 75kg pro Fahrer brauchen wir uns diesmal nicht mit dem Gedanken an Zusatzgewichte herumschlagen. Auch wurden nach dem noch etwas hakeligen, wenn auch guten Premierenrennen Dinge wie Fahrerwechsel geübt. Auch ich muss mich da an meine eigene Nase fassen, mittlerweile habe ich aber eine Technik, um beim Fahrerwechsel sowohl deutlich schneller aus- als auch schneller einzusteigen, was wieder einige Zehntel bringen wird. Da ich ja seit Kurzem auch in Iserlohn wohne, werden André, Christian und ich also ein Iserlohner Dreigestirn stellen. Danke an dieser Stelle schon an "Gold Friedrich" und das "Autohaus Letmathe" für die finanzielle Unterstützung! Alles in allem werden wir versuchen, den knapp verpassten Top10-Platz vom November diesmal zu erreichen, was bei 19 startenden Teams kein Ding der Unmöglichkeit, aber auch nicht im Vorbeigehen zu erreichen ist. Hier der Zeitplan: 10:00 Uhr Empfang der Teilnehmer Zuschauer sind Herzlich Willkommen! __________________________________________________________________________ Vierfach-Sieg für ETAmax-Racing beim Sonntagscup in Werther (30.12.2007) Aus einer spontanen Idee heraus, entschieden ETAmax-Teamchef Jonas Kroll und ich uns für die Teilnahme am letzten Rennen zum Sonntagscup 2007 in Werther. Da ich genau so spontan bei ihm zu Besuch war, hatte ich keine Ausrüstung dabei, aber zum Glück konnte Jonas mir aushelfen :) Als wir an der Kartbahn ankamen, trafen wir mit Frank Wallner und Fabian Michaelis zwei weitere Fahrer von ETAmax-Racing an, die an den zwei halbstündigen Rennen teilnehmen wollten. Der Rest des insgesamt 14-köpfigen Fahrerfeldes setzte sich aus Werther-Spezialisten und Hobbyfahrern zusammen. Rennen 1, das in regulärer Fahrtrichtung ausgetragen wurde, brachte Jonas Kroll als den mit Abstand Tainingsschnellsten hervor. Ich konnte auf der für mich relativ neuen Strecke lediglich Platz 8 erreichen. Nach einer turbulenten Anfangsphase konnte ich mich auf den 6. Rang verbessern, Frank Wallner hatte sich von Startplatz 7 sogar auf 3 vorgeschoben. Der vierte Fahrer von ETAmax, Fabian Michaelis, lag auf dem fünften Rang und ich nahm seine Verfolgung auf! Bis zum Schluss gab es jedoch keine Positionsverschiebungen, Jonas Kroll gewann, Frank Wallner wurde 3., Fabian Michaelis 5. und ich 6. Das zweite Rennen stand unter denkbar anderen Vorzeichen. Traditionell wurde die Fahrtrichtung umgekehrt, was mir als Neuling dazu gereichte, dass ich zumindest keinen Nachteil bei der Streckenkenntnis hatte. Dementsprechend motiviert ging ich nach dem unzufriedenstellenden Abschneiden im 1. Rennen das Qualifying zum 2. Lauf an. Das zahlte sich aus und etwas überraschend wurde ich nach dem Training auf Startplatz 1 gestellt. Direkt hinter mir hatte sich Fabian Michaelis als Zweiter qualifiziert. Der fliegende Start verlief wieder etwas chaotisch, doch ich konnte die Führung verteidigen. Als ich meinen Rhythmus gefunden hatte, wurde der Abstand nach hinten sogar etwas größer. Hinter Fabian Michaelis drängten Jonas Kroll und Frank Wallner nach vorne, doch sie kamen am 13-jährigen Youngster nicht vorbei. Als es an die Überrundungen ging, sah ich meine Felle schon davonschwimmen, denn einige der zu überrundenden Fahrer hatten offenbar gar kein Interesse daran, die mit den blauen Flaggen verbundene Aufforderung zum Vorbeilassen zu befolgen. So musste ich auch etwas ruppiger werden und schonmal das eine oder andere optimistische Manöver durchziehen. Letzten Endes ging aber alles gut, ich konnte vor Fabian Michaelis, Frank Wallner und Jonas Kroll als Sieger die Ziellinie überqueren. Für die Tageswertung bedeutete dies wie in Rennen zwei einen Vierfach-Sieg für ETAmax-Racing. Jonas Kroll gewann die Tageswertung, Frank Wallner, Fabian Michaelis und ich lagen punktgleich auf dem 2. Rang, jedoch entschieden die schnellsten Rundenzeiten zu meinen (2.) und Fabians (3.) Gunsten. Frank Wallner, der in beiden Rennen Dritter wurde, musste sich mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. __________________________________________________________________________ Rennbericht: 12h-Rennen in Laatzen (DHKM) am 1.12.2007 Seit 2004 wird jährlich zur Deutschen Hallen-Kart Meisterschaft (kurz: DHKM) gerufen, um das beste Indoor-Langstreckenteam Deutschlands ausfindig zu machen. Dementsprechend hoch war das zu erwartende Leistungsniveau, was sich auch schon im zweistündigen freien Fahren am Freitag zeigte. Während mit Ausnahme von Jonas Kroll und Frank Wallner noch niemand von unserem Team ETAmax-Racing in Laatzen gefahren war und ein Großteil der Teams aus dem Norddeutschen Team-Cup (NTC) kam, bei dem ein Lauf in Laatzen zur Meisterschaft zählt, rechneten wir uns entsprechend keine Wunderdinge aus. Zu sechst fuhren wir mit zwei Karts unsere Runden, die subjektiv nicht langsam waren und lagen 7 bzw. 8 Zehntel hinter der Spitze, was in dem äußerst homogenen Feld die letzten beiden Ränge bedeutete. Bei einem Frust-Bierchen wurde dann die Teameinteilung gemacht und in den Köpfen schwirrte wohl bei jedem der Gedanke herum, ob die Nennung zur DHKM sinnvoll war. Die Teameinteilung war dann wiefolgt: ![]() ![]() (Alexander Nolting sollte Sonntag im Verlauf des Rennens eintreffen, dazu später mehr) Und schon war unser Team „Frank, die 2 Frauen und der Bräutigam“ beschlossene Sache ;) Am frühen Morgen des Renn-Samstags klingelte der Wecker dann das ganze Team aus dem viel zu kurzen Schlaf in den nicht besonders bequemen Hotelbetten, um 8 Uhr war schließlich schon das Eintreffen an der Kartbahn geplant. Auf dem Weg zur Kartbahn wurden Dominique und ich noch durch einen Unfall aufgehalten, wodurch wir erst um kurz vor 10 Uhr (20 Minuten vor Rennbeginn!!) an der Kartbahn eintrafen. Zu diesem Zeitpunkt war das Zeittraining schon gelaufen... und was positiv war: ETAmax 2 auf Rang 7, ganze 0,008 Sekunden vor ETAmax 1. Frank Wallner hatte unser vermeintlich schwächeres Team vor das A-Team gestellt. Gerade als ich realisiert hatte, dass wir auf die Distanz eventuell im Mittelfeld würden mitschwimmen können, verriet Frank mir dann, dass ich den Start fahren darf. Wow, innerhalb 6 Tagen war das schon mein zweiter Startturn! Und was für einer... nachdem ich mich erst wieder akklimatisieren musste und zeitweise hinter Jonas Kroll als Startfahrer für ETAmax 1 lag, fand ich meinen Rhythmus und konnte die kleine Lücke nach vorne wieder zufahren. Als Jonas merkte, dass ich das schnellere Kart hatte, ließ er mich passieren und ich konnte schnell Boden gutmachen. Ich kam in eine Art Rausch, konnte in fast jeder Runde noch etwas an Speed zulegen und wurschtelte mich nach und nach an drei weiteren Gegnern vorbei, nach einer Rennstunde beim ersten Fahrerwechsel waren wir auf Platz 4 und noch ohne Rundenrückstand gewertet. Meine gefahrene Zeit lag bei 41,325 Sekunden, rund zweieinhalb Zehntel hinter der bis dato schnellsten Rennrunde insgesamt, ich war also durchaus zufrieden mit meinem Startturn und übergab ruhigen Gewissens Dominique das Kart. Da sie normalerweise zum einen Outdoor, zum zweiten mit 40 PS und 5 Gängen mehr im Kart unterwegs ist, musste sie die wohl größte Umstellung durchleben. Umso erfreulicher, dass unser Team nach ihrem ersten Turn immer noch auf Rang 6 lag, ihre besten Rundenzeiten im Bereich von 41,5 Sekunden waren auch mehr als okay! Dann kam der erste Turn von Frank, dieser konnte erstmals für unser Team in die 41,2er Zeitenregion vorstoßen und übergab auf P7 liegend an mich. Unser Schwesterteam lag zu diesem Zeitpunkt mit einem Fahrerwechsel weniger auf Rang 6. Da Myriam kurzzeitig der Kreislauf den Bach runter ging, übernahm ich ihren ersten Turn. 60 Minuten später übergab ich ihr dann mit neuer persönlicher Bestzeit von 41,256 Sekunden das Lenkrad. Von ihrem kurzzeitigen Schwächeanfall war nichts zu spüren, mit konstanten mittleren 41er Zeiten übergab sie nach 60 problemfreien Minuten an Dominique, die mit ähnlichen Rundenzeiten den mittlerweile 8. Platz mühelos halten konnte. Zwischenbilanz zur Rennhalbzeit: 3 Runden Rückstand und Position 8 für Team ETAmax 2, ETAmax 1 lag weiterhin mit einem Fahrerwechsel weniger mit knapp 3 Runden Rückstand sogar auf der 4. Position, nachdem Michael Leblanc als erster ETAmax-Treter die 41er Schallmauer in 40,991 Sekunden knacken konnte. Noch immer war jedoch keine Spur vom angekündigten dritten Fahrer Alexander Nolting, wodurch Jonas Kroll und Michael Leblanc nicht nur Schwielen an den Händen bekamen, sondern auch eine Bestrafung wegen Fahrtzeitübertretung drohte. Ich kann es vorweg nehmen: Alexander schaffte es „pünktlich“ und es folgte keine Strafe für Team ETAmax 1! Die 7. Rennstunde gehörte dann wieder Frank und er konnte für ETAmax 2 in 41,142 Sekunden eine neue Bestzeit verbuchen. Myriam, die mittlerweile wieder fest auf beiden Beinen stand, bestätigte diese 41,1 mehrfach und übergab nach 8 Stunden wieder an mich. In den vergangenen vier Stunden hatte sich die Strecke ziemlich verändert und bot viel mehr Grip als noch in meinem 2. Turn. Begünstigt durch diesen Umstand sowie die Tatsache, dass wir zu diesem Zeitpunkt wohl das absolute Granaten-Kart bewegten, fuhr ich in der ersten gezeiteten Runde eine 40,9er Zeit. Kurz zuvor hatte Teamchef Jonas Kroll mir noch die Anweisung gegeben, dass ich eine 40,9 fahren soll - woraufhin ich ihm den Vogel zeigte... nunja: Unverhofft kommt oft - Auftrag erfüllt würde ich sagen :D Ein paar Runden später zeigten mir meine Teamkollegen mittels Boxentafel (der Zeitenmonitor funktionierte nämlich sinnigerweise nicht) eine 40,8 an. Die beste Rennrunde insgesamt lag zu Beginn meines Turns im niedrigen 40,8er Bereich. Noch ein paar Runden später sah ich dann das komplette ETAmax-Team an der Streckenbegrenzung stehen, das in spontane Jubelstimmung verfiel und mir eine 40,7er Zeit anzeigte. Was ich für einen schlechten Scherz hielt, musste ich nach meinen Turn natürlich erstmal kontrollieren. Jonas Kroll begrüßte mich mit den Worten „Für 10 Runden hattest du die schnellste Rennrunde“, weniger freundlich bezeichnete Myriam mich als „Kartsau“, was mir unter dem beinahe schockierenden Anblick meiner 40,756 aber ziemlich egal war :D Was hatte mich denn da geritten?? Ich weiß nicht, wie ich es hinbekommen habe, es lag wohl einfach nur am Kart. Nach dem Kartwechsel war ich nämlich wieder im gewohnten Bereich um 41,3 unterwegs. Mittlerweile machte Dominique in ihrem dritten Turn einen tollen Job und fuhr Bestzeiten um 41,3. Zwei Stunden vor Rennende lagen wir sowohl nach vorne als auch nach hinten abgesichert auf dem 8. Rang, für das Schwesterteam, das 2 Runden mehr zu Buche stehen hatte, war der 4. Platz noch in Reichweite, doch das vorletzte Kart ließ nur Zeiten von 41,7 zu, wodurch dieser Traum zerplatzte. Besagtes Kart bekam unser Schlussfahrer Frank dann im letzten Turn in die Hände, aber zum Glück war ja mehr oder weniger eh schon alles gegessen. So lief ETAmax 1 auf Rang 7 und ETAmax 2 auf dem 8. Platz im Ziel ein. Durch die Bestrafung eines anderen Teams aufgrund nur 10 statt der vorgeschriebenen 11 Fahrerwechsel rückten die beiden ETAmax-Teams unverhofft noch eine Position nach vorne, somit standen Position 6 und 7 als tolles Mannschaftsergebnis zu Buche. Ein dickes Dankeschön und große Hochachtung an das ganze Team ETAmax-Racing, vor allem natürlich an Myriam, Dominique und Frank. Letzterer besitzt auch im Alter von 46 Jahren immer noch die Dynamik eines 12-jährigen Supertalents, Myriam hat erst vor etwa einem Jahr mit Kartfahren angefangen und Dominique hat sich superschnell auf die neuen Bedingungen eingestellt, riesigen Respekt deshalb an alle drei!! Natürlich gilt mein Glückwunsch auch dem ersten Team, aber dass die 3 Jungs schnell sind, ist ja nix Neues ;) Abschließend gilt zu sagen: Ich bin froh, in diesem Team gewesen zu sein! Es hat wieder mal richtig Spaß gemacht und obwohl das Team noch nie in dieser Konstellation gefahren ist, hat alles wunderbar geklappt, DANKE!! Danke auch an meine Sponsoren Matthias Gerland (www.was-man.de) und „Gold Friedrich“ aus Iserlohn! Mit einem solchen Team und dieser finanziellen Unterstützung habe ich so viel Spaß am Motorsport wie noch nie zuvor! Die Rennstatistiken im Detail:
Links: __________________________________________________________________________ Vorbericht: 12h-Rennen DHKM in Laatzen am 1.12.2007 Wie die Jungfrau zum Kind - so ungefähr könnte man beschreiben, wie ich an den Fahrerplatz bei der "Deutschen Hallen-Kart Masters" am kommenden Samstag auf der "Kart-o-Mania"-Kartbahn in Laatzen kam. Bei diesem 12h-Rennen kommen die besten Teams der 3 großen Indoor-Kartligen sowie einige Gast-Teams zu einer Art Bundesendlauf zusammen, um untereinander auszumachen, wer das schnellste Team Deutschlands ist. Und auch mit dabei: Das Team ETAmax-Racing! Was ich vor einer Woche noch für völlig unmöglich hielt, wurde in einer Hauruck-Aktion vom Rennsonntag in Essen bis zum Montagmorgen Wirklichkeit: Mit der freundlichen Unterstützung von Matthias Gerland, der mich schon beim 24h Race for Help finanziell förderte, sowie "GOLD Friedrich" aus Iserlohn als zweitem Sponsor, konnte ich mich ins Team ETAmax einkaufen und bin super happy, dass ich am Samstag bei diesem hochkarätigen Rennen am Start sein darf. Da ETAmax-Racing mit zwei Teams am Start sein wird und nur noch ein Fahrerplatz im "Top Team" mit Micha Weidemann und Michael Leblanc frei ist, wird sich erst beim zweistündigen Freien Fahren am Freitag entscheiden, wer diesen Platz bekommt. Zwischen Frank Wallner, Jonas Kroll und mir wird diese Entscheidung fallen. Doch auch das zweite Team ist nominell nicht langsamer, dort greift dann u.a. auch Myriam Milewski ins Lenkrad, die sonst beim Team "Raiders" dem Großteil der männlichen Konkurrenz das Fürchten lehrt. Eine weitere schnelle Dame, Dominique Domin aus Bottrop, wird das Team verstärken. Zwar habe ich den Namen vorher noch nie gehört, aber ich habe mir sagen lassen, dass sie nicht die Langsamste ist! Man darf also gespannt sein, wo wir am Samstag landen werden! Der Startschuss fällt um 10 Uhr morgens, Zieleinlauf ist dementsprechend um 22 Uhr. Links: www.dhkm.net __________________________________________________________________________ Rennbericht: 3h-Rennen in Essen-Borbeck am 25.11.2007 Premiere für das Team GelKo Speed: 19 Teams, 2 Klassen, 3 Stunden Renndistanz. Die Vorzeichen standen alles andere als gut: In die Amateur-Klasse wurden lediglich 4 Teams eingeordnet, die anderen 15 Teams, inklusive uns, wurden zu den "Profis" gezählt. Völlig zu Unrecht, wenn man bedenkt, dass meine Teamkollegen Christian Kost und André Gellenbeck zuvor noch nie ein Kartrennen absolviert hatten. Zudem war ich der einzige im Team, der die Strecke flüchtig kannte. Umso größer war die Verwunderung, als nach dem Qualifying mit einer Zeit von 46,09 Sekunden der 8. Startplatz zu Buche stand. Im stark besetzten Feld, in dem auch die "Bad Boys" Micha Weidemann und Stephan Epp ins Lenkrad griffen, hätten wir davon niemals zu träumen gewagt, zumal auch viele Bahnspezialisten am Start waren. Mir wurde die Ehre zuteil, den Startturn zu übernehmen. Zum insgesamt erst zweiten Mal durfte ich damit in einem Ausdauerrennen den Start fahren... und das erste Mal war 2001, ich war also ziemlich nervös! Nach der zweiten Einführungsrunde hinter dem Pace Kart sollten sich meine Bedenken zerschlagen. Bereits in der ersten Runde fiel der Neuntplatzierte zurück und ich konnte Druck auf meinen Vordermann ausüben, ironischerweise war dies Jonas Kroll, der Teamchef von ETAmax-Racing, der den Start im 2. Team von ETAmax fuhr. Gemeinsam liefen wir auf Willi Trimborn auf, der den Start für das Team "Always 2nd" fuhr und das Tempo der ersten 5 nicht halten konnte. Nach rundenlangem Dreikampf konnten Jonas und ich uns schließlich in einem Abwasch vorbei- und unseren Zweikampf fortsetzen. In den Kurven konnte ich immer wieder Zeit rausholen, aber am Kurvenausgang wurde das ETAmax-Kart dann immer kleiner, da half auch kein Windschatten. So wurde ich auf Rang 7 liegend nach einer halben Stunde zum Fahrerwechsel beordert, wo Christian Kost zu seinem Renndebüt bereit stand. Mit nur 10 Minuten Streckenerfahrung aus dem Zeittraining lieferte der End-Vierziger (man stelle sich das vor, in diesem Alter ein Renndebüt!) eine tadellose Vorstellung ab, fuhr konstante 47er Zeiten und musste erst kurz vor dem zweiten Fahrerwechsel die Top10-Platzierung aufgeben. Den 11. Platz hielt der zweite Debütant, André Gellenbeck, mühelos bis zum Ende seines ebenfalls überragenden Turns, in dem 46er Zeiten später zum Standart wurden. Mein zweiter Turn verlief problemlos, leider war das Glück karttechnisch nicht auf unserer Seite, sodass ich meine 45,77 aus dem ersten Turn nur geringfügig auf 45,58 verbessern konnte, während die Top-Fahrer im konstanten 45.2er/45,3er Bereich unterwegs waren. Zum Glück waren bei meinem Turn mit Ausnahme von Stephan Epp aber diese "Brenner" gerade nicht auf der Strecke, sodass ich auf Rang 8 liegend nach 30 Minuten erneut an Christian Kost übergeben konnte. Dieser stabilisierte sich bei niedrigen 47er Rundenzeiten und in Ausnahmefällen stand sogar die 46 vor dem Komma. Das Resultat: Rang 10 eine halbe Stunde vor Rennende! André Gellenbeck übernahm für die letzten 30 Minuten wieder das Kart, das besser als die ersten beiden zu sein schien. Mit unglaublichen niedrigen 46er Zeiten konnte er die beim Fahrerwechsel verlorene Position fast wieder gut machen und klopfte des Öfteren beim Zehntplatzierten, dem Team "Fensterbauer" am Heck an. Der Zweikampf war dann bei einer Überrundung zu Ende. Der zu überrundende Fahrer und der Fahrer des Teams "Fensterbauer" gerieten aneinander, André musste ausweichen und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Zum Glück lief das Kart noch und als er es wieder in die richtige Richtung rangiert hatte, ging die Aufholjagd los. Aus 18 Sekunden wurden bis zum Fallen der Zielflagge lediglich 3 Sekunden Rückstand. Eine großartige Leistung, der Lohn der Top10-Platzierung blieb jedoch leider aus. Trotzdem bin ich echt stolz auf euch, Jungs! Bei eurem allerersten Rennen habt ihr euch super geschlagen, vor allem die Fahrer- und Kartwechsel funktionierten für ein Renndebüt außerordentlich gut! Platz 11 sieht zwar unglücklich aus, aber man muss ja auch immer die Umstände im Auge behalten. Danke für dieses geile Rennen an euch beiden sowie alle anderen Teilnehmer! Ein spezieller Dank gilt Klaus Papenberg und dem Team der Daytona Kartbahn, Organisation und Durchführung des Rennens waren einwandfrei! Am Ende der Siegerehrung ergriff Willi Trimborn das Wort und sorgte für große Begeisterung, als er mitteilte, dass es im kommenden Jahr eine Neuauflage des "Race for Help" geben wird! Beim Gedanken an dieses ganz besondere Rennen, das im Juli in Dinslaken stattfand, war der Zuspruch sofort großartig und es gab erste spontane Nennungen zum Rennen. Auch das Team ETAmax-Racing wird beim "Race for Help 2008" wieder dabei sein und ich habe mich schon für ein Cockpit in diesem Team beworben! __________________________________________________________________________ 3h-Rennen in Essen am 25.11. Mittlerweile sind schon wieder viereinhalb Monate seit meinem letzten Rennen vergangen. Am kommenden Sonntag ist es wieder so weit. Ohne Motto und völlig zum Spaß gilt es dann für knapp 20 Teams darum, auf der Indoor-Kartbahn "Daytona" in Essen-Borbeck in 3 Stunden möglichst viele Runden abzuspulen. Obwohl zwei Teams von "ETAmax-Racing" genannt sind, werde ich in keinem dieser Teams an den Start gehen. Aufgrund meiner finanziellen Situation, die mir das "Einkaufen" in das Top-Team nicht ermöglicht hat, werde ich im Team "GelKo Speed" an den Start gehen. Zusammen mit Christian Kost und André Gellenbeck, denen ich an dieser Stelle für die Übernahme meines Startgeldes danke, werde ich versuchen, so viel Spaß wie möglich zu bekommen und nach Möglichkeit auch nicht nur im Hinterfeld rumzufahren. Zwar ist es sowohl für Christian als auch für André das erste Rennen, aber die beiden Iserlohner wissen sehr wohl, wo das Gaspedal ist und werden es entsprechend in Rundenzeiten umzusetzen wissen. Der Startschuss fällt um 17 Uhr, Zuschauer sind Herzlich Willkommen! __________________________________________________________________________ Platz 10 beim Race for Help (10.7.2007) Vom 7. auf den 8. Juli 2007 fand in Dinslaken das „Race for Help“ statt, ein 24-Stunden-Kartrennen, das nicht nur einen Renn- sondern auch einen Spendenmarathon zugunsten krebskranker Kinder darstellte. Den Sieg sicherte sich mit 561 Runden das Team „NICE GUYS by Terra“. Jeweils zwei Runden zurück lagen „RaceKartDinslaken feat. Bad Boys“ auf Rang 2 und das Team „Scharmüller Austria“, die das Podium komplettierten. Unser Team ETAmax-Racing erreichte auf Platz 10 von 21 Teams und mit 8 Runden Rückstand auf die Sieger das Ziel. Mit Jonas Kroll, Frank Wallner, Michael Gietmann und meiner Wenigkeit hatten wir ein äußerst ausgeglichenes Fahrerquartett für das Rennen zwei Mal rund um die Uhr beisammen. Teamchefin Nicole Gabler sorgte, mit 19 Jahren als Küken des Teams, stets dafür, dass wir Fahrer uns voll auf die Lenkradarbeit konzentrieren und zwischen den Turns auch mal schlafen gehen konnten. Obwohl ich zum ersten Mal in Dinslaken fuhr, konnte ich auf der „längsten Kartbahn Deutschlands“ in meinem dritten Turn zeitweise sogar die schnellste Runde des Teams fahren. Begünstigt durch die äußeren Bedingungen, die die Morgendämmerung mit sich bringt, konnte ich eine Zeit von 2:30,42 Minuten erreichen. Direkt nach mir fuhr Frank Wallner dann aber nach dem nächsten Kartwechsel die endgültig schnellste Runde des Teams in 2:29,72 Minuten. Damit war er auch der einzige Fahrer im Team, der unter der „magischen“ 2:30er Marke blieb. Es ist schade, dass das Race for Help eine einmalige Sache bleiben soll. Die Atmosphäre des Rennens sowie die Fairness auf der Strecke waren einzigartig. Das Rennen wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, und das nicht nur wegen der Schwielen und Blasen an den Händen, die meine vier anderthalbstündigen Turns mit sich brachten. Vielen Dank an dieser Stelle an Matthias Gerland (www.was-man.de), der mich finanziell beim Rennen unterstützte! Mehr: www.race-for-help.de __________________________________________________________________________ 24h Race for Help in Dinslaken (19.6. 2007) In der letzten Woche erreichte mich eine weitergeleitete Mail, in der das Team ETAmax-Racing nach Fahrern für das 24-Stunden-Kartrennen in Dinslaken am 7. Juli sucht. Ohne zu zögern, habe ich Teamchef Jonas Kroll angeschrieben und gefragt ob ich fahren könne. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Gegen ein angemessenes Entgeld wurde ich ins Team aufgenommen und darf nun meinen ersten "Vierundzwanziger" fahren. Das 24h Race for Help ist nicht irgendein Rennen! Wie der Titel schon sagt, "hilft" das Rennen, und zwar krebskranken Kindern. Von jedem der 22 genannten Teams gehen 250€ an die Organisation "Strahlemaennchen - Herzenswünsche für krebskranke Kinder e.V.". Die Organisation schafft durch die Erfüllung von Herzenswünschen krebskranker Kinder Ablenkung von der Krankheit und verbessert durch die Vermittlung von Lebensfreude die Heilungschancen. Weitere Spendengelder ergeben sich aus Sponsorengeldern für den Event und durch Privatspenden. Namhafte Teams, wie die "Badboys NRW" oder auch "IPD" haben als Mitinitiatoren des Events natürlich auch ihre Teams am Start. Das Rennen findet auf der "Race-Kart"-Kartbahn in Dinslaken statt, mit anderen Worten: auf der längsten Kartbahn Deutschlands! Auf einer kombinierten In- und Outdoorstrecke gilt es pro Runde 2500m zu absolvieren. Das entspricht Rundenzeiten von rund 2:30 Minuten. Der Startschuss fällt am 7.7.07 um 14:07 Uhr! Mehr Informationen... __________________________________________________________________________ Neues zum Projekt Peugeot! (12.4. 2007) Lange war es still um das Projekt von Adrian und mir, jetzt gibt es wieder Neuigkeiten! __________________________________________________________________________ Die Saisonplanung 2007 kann beginnen (16.1. 2007) So nach dem Motto "Unverhofft kommt oft" überschlugen sich in den letzten Tagen die Ereignisse! Wie gehabt werde ich 2007 wieder journalistisch im Motorsport aktiv sein, seit kurzem bin ich außerdem im Team von www.ring1.de! Aber auch fahrerisch wird es dieses Jahr interessant... Nach aktueller Lage der Dinge werde ich nämlich endlich den Sprung ins Rennauto schaffen. Gemeinsam mit Adrian Sikora, der bereits über viel Erfahrung im Autoslalom verfügt und im ADAC-Nachwuchsteam im Youngster-Cup unterwegs war, werde ich in diesem Jahr wahrscheinlich die GLP (www.glp1.de) oder die RCN (ehemals Castrol-Haugg-Cup) in Angriff nehmen. Ob dieses Vorhaben in die Realität umgesetzt werden kann, wird sich im nächsten Monat zeigen, wenn ich das Rennauto im Rahmen der Touri-Fahrten zum ersten Mal auf der Nordschleife bewege. Das Fahrzeug ist ein noch rund 160PS starker Peugeot 205 GTI, den Adrian sich bereits weitestgehend rennfertig aufgebaut hat. Durch die nach wie vor bestehende Straßenzulassung sind sowohl die Touri-Fahrten als auch der Start in der GLP kein Problem. Zum Saisonstart soll der kleine Franzose jedoch noch eine kleine Kraftkur bekommen, die die Leistung des 1,9l-Motors auf knapp 190PS steigern soll. Genau wie das Motortuning ist allerdings auch ein Engagement über die momentan geplanten zwei oder drei Rennen hinaus eine Frage des Geldes, sodass wir nun händeringend nach Sponsoren suchen, seien sie auch noch so klein. Großzügige Werbeflächen auf dem Fahrzeug sind noch zu haben! Bei Interesse einfach per Mail melden :) __________________________________________________________________________ 6. Lauf IG Karting Rudel-Ruhr 2006 (16.9.2006) Wieder mal leicht (:D) verspätet hier der Rennbericht zum letzten Rennen der IG Karting RR: Bereits am 30. Juli fand der 6. Meisterschaftslauf der IG-Karting Rudel-Ruhr auf der Outdoor-Kartbahn von Bassum, nahe dem mit Motorsporttradition belasteten Diepholz, statt. Deutlich gezeichnet von einer Grippe trat ich als Beifahrer im Auto des Meisterschaftsleaders in meiner Gewichtsklasse, Sascha Wiesenthal, die rund 200km weite Anreise nach Niedersachsen an. Und schon auf der Fahrt war nur ein Thema präsent: Rennen fahren. Es ist schon unglaublich, wie sehr mit Leib und Seele jeder einzelne Fahrer im "Rudel" Motorsportler ist und wie man ins kleinste Detail die vergangenen Rennen noch analysieren kann. Eine echt starke Truppe! In Bassum natürlich viel zu früh angekommen, Saschas Bleifuß zeigt sich eben auch in einem Toyota Aygo und nicht nur im Kart, stärkten wir (Sascha, Stefan Oestreich aus der Panzerklasse und ich) uns zunächst durch ein Burger-Frühstück in einem gewissen "Edelrestaurant" mit 2 goldenen Bögen und schottischem Namen. Als dann auch der Rest der Versammlung eingetroffen war, ging es zur Streckenbegehung. Der Besitzer der Kartbahn versuchte uns klar zu machen: "Hier am Ende der Zielgeraden ist ein kleines, gelbes Kreuz, das ist der Einlenkpunkt für die Kurve. Trifft man ihn, geht die Kurve auch voll!" Nachdem die Fliegengewichts- und die Panzerklasse ihre harten, spannenden aber immer fairen Rennen ausgetragen hatten, waren dann endlich wir, die Mittelgewichtler, dran. Ich konnte zuvor im Zeittraining zunächst mal die zweitbeste Zeit verbuchen, doch die Pole Position, wie sollte es anders sein, ging erneut an Sascha Wiesenthal. Am Start verlor ich erstmal den zweiten Platz gegen den Tabellenzweiten Frank Wallner, nach einem kurzen Kampf konnte ich dann aber wieder an ihm vorbeifahren und somit die Verfolgung von Sascha aufnehmen. Dass mir Fortuna bei der Auslosung der Karts wieder beistand, merkte ich, als ich erstaunlich schnell die etwa eine Sekunde Abstand innerhalb von wenigen Runden auf eine Kartlänge eindämpfen konnte und schon praktisch direkt am Heckbügel von Sascha hing. Gegen Rennhälfte, ich hatte noch keinen Weg vorbei gefunden, stand dann die erste Überrundung an. Da jedoch der zu überrundende Fahrer Sascha nicht bemerkte, machte er auch keinen Platz und es kam zu einer leichten Kollision zwischen den beiden Karts. Für einen Moment dachte ich daran, diese Chance zum Überholen zu nutzen, doch angesichts der äußerst fairen vorangegangenen Rennen und der Tatsache, dass alle nur aus Spaß diese Rennen fahren, steckte ich noch einmal zurück um kurz darauf einen "echten" Überholversuch zu starten. Dieser ergab sich, als ich aus dem ersten Kurvengeschlängel heraus eine etwas engere Linie fahren und mich auf der nachfolgenden Geraden neben Sascha setzen konnte. Da ich auf der linken Seite und die folgende Kurve eine Linkskurve war, nutzte ich diese Gelegenheit, um vorerst in Führung zu gehen. Nachdem es zunächst sogar kurzzeitig danach aussah, als könnte ich einen kleinen Abstand zwischen Sascha und mich legen, verließen mich gegen Rennende grippebedingt mal wieder die Kräfte. Plötzlich war Sascha wieder an meinem Heck und versuchte mit allen Mitteln, die Führung wiederzuerlangen. Im ersten Kurvengeschlängel nutzte er meine etwas weitere Linie aus, um innen neben mich zu stechen und mich unsaft an die Seite zu schieben. Nachdem die Führung dann kurzzeitig in seiner Hand war, ließ er mich fairerweise wieder passieren. Ab diesem Zeitpunkt fuhr ich im Kurvengeschlängel etwas enger und war mir des Sieges schon fast sicher, schließlich war das Rennen bald vorbei. Doch 4 Runden vor Schluss kam es erneut zu einer Überrundung. Diesmal wurde ich zwar gesehen, doch der zu Überrundende blieb auf der Ideallinie innen in einer langgezogenen Linkskurve und hielt mich dort auf. Auf eine solche Chance hatte Sascha Wiesenthal nur gewartet und zog außen an uns beiden vorbei. Als ich dann Kurve für Kurve immer etwas mehr Boden auf den Führenden verlor, war mir klar, dass ich auf meinen ersten Sieg im "Rudel" doch noch etwas warten muss. Am Ende konnte ich aber wenigstens noch den zweiten Platz knapp vor Frank Wallner, der uns die ganze Zeit verfolgt und beobachtet hatte, ins Ziel retten. Hinter Sascha, mir und Frank kam zu meinem Glück Stefan Wilczek ins Ziel, der damit Mario Augustin auf den fünften Rang verdrängte. Den sechsten Platz heimste Dirk Engelhardt ein. Durch den fünften Rang von Mario Augustin konnte ich wieder den dritten Platz in der Gesamtwertung erobern, während Sascha Wiesenthal sich weiter von Frank Wallner absetzen konnte. Nachdem der 7. Lauf in Hagen mangels Teilnehmern abgesagt werden musste, steht am 24. September, also bereits nächsten Sonntag, das nächste Rennen an. Zum dritten Mal in diesem Jahr geht es dann nach Kerpen auf die Michael-Schumacher-Kartbahn, wo wir ein 2h-Rennen fahren werden, als Wiedergutmachung für das "verkorkste" 6h-Rennen konnten wir ein faires Angebot der Kartbahn nicht ablehnen. Leider gehört dieser Lauf nicht zur Meisterschaft, denn mit Torsten Morali als starkem Teampartner rechne ich mir durchaus Chancen auf vordere Platzierungen aus. Als dritter Fahrer in unserem Team wird unter Umständen kein geringerer als Marc Hennerici (Sieger der Independents' Trophy innerhalb der WTCC 2005) als Gastfahrer einsteigen. Da dieser jedoch am selben Tag im Bonner Eurosport-Studio noch die WTCC-Läufe aus Istanbul kommentieren muss, ist fraglich, ob er den Termin wahrnehmen kann. Hier noch die Meisterschaftstabelle (Klasse 75-89kg): 1. 56 Punkte - Sascha Wiesenthal (1./1./1./1./3./1.) 2. 43 Punkte - Frank Wallner (3./2./2./4./1./3.)) 3. 34 Punkte - Michael Bräutigam (6./3./5./2./4./2.) 4. 33 Punkte - Mario Augustin (4./5./3./3./2./5.) 6. 22 Punkte - Stefan Wilczek (7./4./9./5./5./4.) 7. 7 Punkte - Torsten Grieß (5./ - / 6./ - / - ) 8. 5 Punkte - Dirk Engelhardt ( - / 8./8./ - / 6.) 9. 4 Punkte - Patrick Overrath (8./6./ - / - ) 11. 2 Punkte - Erich Oldendorf ( - /7./ - / - / - ) PS: Die erste Kurve ging voll ;) __________________________________________________________________________ 5. Lauf IG Karting Rudel-Ruhr 2006 (2.7.2006) "Pass auf, Neuland!" heißt es in einem Lied von Herbert Grönemeyer... und so ungefähr verhalte ich mich auch immer wenn es darum geht, eine neue Kartbahn zu erlernen. Natürlich wie immer vorbildlich vorbereitet und schon mit dem genauen Streckenplan im Kopf (*hust*) fuhr ich also auch zum 5. Meisterschaftslauf der IG Karting Rudel-Ruhr nach Kirchlengern. Aber anders als auf anderen Strecken habe ich schon im Zeittraining schnell gemerkt, dass mir entweder die Strecke oder das zugeloste Kart überhaupt nicht passte, ich denke es war wohl eine Mischung aus beidem, da mir die Strecke zu eng war und das Kart absolut keine Balance hatte - mal Übersteuern am Eingang und Untersteuern am Ausgang der Kurve und in der nächsten Runde genau umgekehrt! Hier noch die aktualisierte Meisterschaftstabelle: 1. 46 Punkte - Sascha Wiesenthal (1./1./1./1./3.) 2. 37 Punkte - Frank Wallner (3./2./2./4./1.) 3. 29 Punkte - Mario Augustin (4./5./3./3./2.) 6. 16 Punkte - Stefan Wilczek (7./4./9./5./5.) 7. 7 Punkte - Torsten Grieß (5./ - / 6./ - ) 8. 4 Punkte - Patrick Overrath (8./6./ - / - ) 10. 2 Punkte - Erich Oldendorf ( - /7./ - / - ) = 2 Punkte - Dirk Engelhardt ( - / 8./8./ - ) __________________________________________________________________________ 6h-Rennen IG Karting Rudel-Ruhr (23.6. 2006) Sorry für die Verspätung! Nach dem Abi hatte ich irgendwie keine große Lust mehr auf Texte, wie ihr vielleicht versteht!? Jedenfalls hier ein kleiner Nachtrag zum 6h-Rennen in Kerpen am 27. Mai: Schon die Fahrt nach Kerpen versprach nichts Gutes: Teilweise war es so stark am regnen, dass man auf der Autobahn keine 30 Meter weit durch die Gischt der anderen Fahrzeuge gucken konnte, das konnte ja heiter werden! Ich war wieder der Glückliche, der das Zeittraining fahren durfte. Wie schon Outdoor konnte ich unserem Team den dritten Platz hinter "Triple T" und "Matchbox" sichern. Jetzt am kommenden Sonntag geht es dann nach Kirchlengern, wo es (outdoor) wieder um Meisterschftspunkte geht. Ich hoffe, dort meinen dritten Meisterschaftsrang verteidigen zu können, nachdem ich seit dem 6h-Rennen gar kein Kartmehr gefahren bin wird das aber ein schwieriges Unterfangen! Euer Michael __________________________________________________________________________ 3. und 4. Lauf IG Karting Rudel-Ruhr 2006 (8.5.2006) Sorry, dass ich wegen meiner zur Zeit laufenden Abiturprüfungen keinen Rennbericht zum dritten Lauf der Rudel-Ruhr Meisterschaft geschrieben habe, diesen hole ich, verbunden mit dem Bericht zum gestrigen vierten Lauf, nun nach: Der dritte Lauf fand auf der Michael-Schumacher-Kartbahn in Kerpen statt, wobei ich leider die Strecke, im Gegensatz zu Dortmund, noch nicht kannte. Als dann aufgrund des engen Zeitplans beschlossen wurde, dass es kein Zeittraining sondern nur zwei Eingewöhnungsrunden geben wird, ahnte ich nichts Gutes für den Ausgang des Rennens. Die Startaufstellung ergab sich dann aus dem Zieleinlauf des zweiten Rennens in Dortmund, was für mich Startplatz 3 bedeutete. Nachdem ich zunächst den dritten Platz verteidigen und dem Zweitplatzierten Frank Wallner sogar folgen konnte, fing mein Kart etwa nach einem Viertel des Rennens an zu "stempeln". Da ich ohne Rippenschutz nach Kerpen gekommen war, bedeutete dies, dass ich meinen Fahrstil anpassen musste, um das Stempeln und somit eventuelle Rippenprellungen weitgehend zu vermeiden. Leider konnte ich dann das Anfangstempo nicht mehr halten und der Abstand zu Wallner wurde immer größer. Wenig später waren die Dritt- und Viertplatzierten Mario Augustin und Torsten Krügell auf mich aufgelaufen und leider auch viel zu schnell an mir vorbei :) Danach fuhr ich ein einsames Rennen und holte den fünften Platz. Gewonnen hat wieder Sascha Wiesenthal, der damit den dritten Sieg im dritten Rennen 2006 einfahren konnte. Frank Wallner holte nach Dortmund einen weiteren zweiten Platz und konnte damit auch seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Ich verlor leider durch den fünften Platz im Rennen meinen dritten Gesamtrang an Mario Augustin, der in Kerpen ebenfalls Dritter wurde. Gestern ging es dann also nach Büren, zum ersten Oudoor-Rennen 2006. Die Strecke kannte ich nur flüchtig, nachdem ich im Juli vergangenen Jahres fünf Runden gefahren dort gefahren war. Zur besseren Aneignung der Streckenbesonderheiten ging ich die Strecke vor dem Zeittraining noch einmal ab, um mir vor allem zu merken, welche Kerbs man mitnehmen sollte und welche nicht. Im Zeittraining konnte ich mir dann unerwarteterweise sogar die Pole Position für das Rennen sichern, nachdem Tabellenführer und klarer Siegfavorit Sascha Wiesenthal große Probleme an seinem Kart hatte und nur auf den vierten Platz kam. Neben mir in der ersten Startreihe stand Frank Wallner, der allerdings, glücklicherweise im Gegensatz zu mir, den Start verschlief und auf Platz vier zurückfiel. Sascha Wiesenthal, mittlerweile mit einem neuen Kart, konnte sich am Start direkt auf den zweiten Platz vorschieben und bog damit vor Mario Augustin in die erste Kurve ein. Zu diesem Zeitpunkt des Rennens konnte ich meine Führung noch ausbauen, da Sascha Wiesenthal noch kalte Reifen hatte. Nach wenigen Runden jedoch zeigte Sascha dann wieder, was für ein Ausnahmefahrer er ist. Innerhalb zwei Runden hatte er die Lücke zu mir wieder geschlossen und gab mir mit einem kleinen Schubser auf mein Heck zu verstehen, dass er mir den ersten Platz nicht kampflos überlassen würde. Was folgte war ein rundenlanger Kampf um die Führungsposition, wobei Sascha vor allem aus niedrigen Geschwindigkeiten immer wieder den Beschleunigungsvorteil seines Karts ausnutzen und sich ausgangs der Kurven neben mich setzen konnte. Die bessere Beschleunigung an Saschas Kart ging jedoch natürlich auf Kosten der Höchstgeschwindigkeit, sodass ich mit dem besseren Topspeed am Ende der Geraden immer wieder die Nase vorn hatte. Beim Einbiegen in eine langsame Linkskurve hatte ich dann zwar nur einen leichten Quersteher, dieser kostete aber wertvolle Kurbelwellenumdrehungen . Diesen Lapsus nutzte Sascha Wiesenthal dann aus, um sich vor der folgenden Rechtskurve zuerst innen neben mich und dann am Ausgang an mir vorbei zu setzen, wobei er schon außen den Kerb ankratzte und ich noch weiter außen mit den rechten Reifen auf dem Kerb und mit den linken Reifen in der Wiese fuhr. Für zwei Runden hatte ich dann die Hoffnung, zumindest den Anschluss zum Führenden zu halten, wurde dann jedoch im Eifer des Gefechts durch zu starkes "Räubern" über die Kerbs ausgehebelt und musste in der Schikane nachbremsen, um nicht in die Reifenstapel zu fahren. In diesem Moment fand ich mich dann mit dem sowieso nie erwarteten zweiten Platz ab und freute mich nach dem Rennen über mein bestes Ergebnis im "Rudel Ruhr". Natürlich führt Sascha auch weiterhin die Meisterschaft an, jetzt mit der Maximalzahl von 40 Punkten. Zweiter ist nach wie vor Frank Wallner, der nach dem vierten Platz in Büren nun auf 27 Zähler kommt. Mit jeweils 21 Punkten teilen sich Mario Augustin, der in Büren Dritter wurde, und ich den dritten Gesamtrang. Die kompletten, objektiven Rennberichte, auch der anderen Gewichtsklassen, findet ihr bei den Presseberichten unter www.ig-karting-rr.de Der nächste Lauf ist mein persönliches Highlight des Jahres, das 6h-Teamrennen. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren findet es jedoch nicht in Bispingen auf der Ralf-Schumacher- sondern in Kerpen auf der Michael-Schumacher-Kartbahn statt. Auf der Outdoor-Strecke wird am 27.Mai ab ca. 20 Uhr das leider nicht zur Meisterschaft zählende Nacht-bzw. Flutlicht-Rennen ausgetragen. Zuschauer sind gern gesehen! Der nächste Meisterschaftslauf findet am 25.6. 2006 auf der Outdoor-Strecke von Kirchlengern statt. Mit motorsportlichem Gruß Michael Tabelle (75-89 kg) (Punktverteilung: 10-8-6-5-4-3-2-1) 1. 40 Punkte - Sascha Wiesenthal (1./1./1./1.) 2. 27 Punkte - Frank Wallner (3./2./2./4.) 3. 21 Punkte - Michael Bräutigam (6./3./5./2.) = 21 Punkte - Mario Augustin (4./5./3./3.) 5. 13 Punkte - Torsten Krügell (2./ - /4./ - ) 6. 12 Punkte - Stefan Wilczek (7./4./9./5.) 7. 7 Punkte - Torsten Grieß (5./ - / 6./ - ) 8. 4 Punkte - Patrick Overrath (8./6./ - / - ) 9. 2 Punkte - Erich Oldendorf ( - /7./ - / - ) = 2 Punkte - Dirk Engelhardt ( - / 8./8./ - ) ____________________________________________________________________ 2. Lauf IG Karting Rudel-Ruhr 2006 (26.2 Diesmal ist der Rennbericht objektiv und nicht aus meiner Sicht geschrieben! Das liegt daran, dass der Text auch auf www.ig-karting-rr.de veröffentlicht wird! Ich freue mich jedenfalls riesig über den dritten Platz in meiner Klasse, die zudem bei diesem Rennen am stärksten besetzt war! Nunja, den Rest lest ihr besser selbst: Insgesamt kämpften in den drei Klassen beim zweiten Meisterschaftslauf 19 Fahrer um Punkte, was eine geringere Teilnehmerzahl als beim Saisonstart in Essen bedeutete. Zunächst ging die mit sieben Startern am stärkste besetzte mittlere Gewichtsklasse an den Start. Das Gripniveau der Strecke ähnelte durch die geringen Außentemperaturen in Verbindung mit den harten Reifen jedoch eher dem einer Eisbahn. In der „Eissporthalle“ Körne konnte sich wie erwartet Sascha Wiesenthal mit großem Zeitabstand die Pole Position sichern. Von dort aus fuhr er einem nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen, wobei er nur den Zweitplatzierten Frank Wallner, der immerhin Titelverteidiger in der Klasse ist, nicht überrundete. Das Podest komplettierte überraschend und überrascht Michael Bräutigam, der damit zum ersten Mal innerhalb des „Rudels“ unter die Top 3 fuhr. Die weiteren Plätze belegten Stefan Wilczek, Mario Augustin, Patrik Overath und Erich Oldendorf. In der Klassenwertung führt nach zwei klaren Siegen Sascha Wiesenthal die Tabelle mit der Maximalzahl von 20 Punkten an, dahinter liegt Titelverteidiger Frank Wallner, der durch einen dritten Platz in Essen und den zweiten Platz in Dortmund nun auf 14 Punkte kommt. Meisterschaftsstan Die „Panzerklasse“ für Fahrer ab 90kg fuhr als zweite, wobei sich Gerd Knackrich als Schnellster aus dem Zeittraining ebenfalls einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg von der Pole Position aus nicht nehmen ließ. Der Kampf um die zweite Position bestimmte das Rennen. Wie schon beim Saisonauftakt kämpften Titelverteidiger Klaus Papenberg und Guido Theiner, der das Rennen in Essen gewann, gegeneinander. Was folgte war eine nicht unumstrittene Szene: Papenberg, der, wie schon in Essen, keinen Weg an Theiner vorbei fand, gab diesem vor einer Kurve einen leichten Schlag aufs Heck, woraufhin Theiner weit herausgetragen wurde und Papenberg durchschlüpfen konnte. Dieser verzichtete nach dem Rennen, da sowieso noch auf Bewährung fahrend, jedoch auf den zweiten Platz und gab ihn seinem Widersacher zurück. Dominik Hesse, Jürgen Kühnert und Jürgen Heib ergatterten die Ränge vier bis sechs. Die Gesamtwertung führt weiterhin Guido Theiner mit nun 18 Punkten an. Zweiter mit 14 Punkten ist Klaus Papenberg, der beim dritten Meisterschaftslauf sicher alles daran setzen wird, den „selbstverschuldeten“ Punkterückstand einzudämpfen. Meisterschaftsstand: 1. Guido Theiner (18 Punkte) 2. Klaus Papenberg (14 P.) 3. Gerd Knackrich (10 P.) 4. Jürgen Kühnert (10 P.) 5. Dominik Hesse (9 P.) 6. Michael Fuhrmann (5 P.) 7. Jürgen Heib (4 P.) 8. Thorsten Morali (3 P.) 9. Peer Wehr (2 P.) Das dritte Rennen des Tages bestritten dann die Fliegengewichte bis 74kg. Ingo Theiner konnte sich hier, wie schon beim Saisonauftakt, wieder die Pole Position sichern und gab, wie die Polesitter aus den anderen Rennen, seine Führung über die gesamte Renndistanz nie ab. Zweiter wurde Michael Six, der beim Auftaktrennen noch nicht am Start war. Dritter wurde der Zweite des ersten Rennens, Ingolf Ernst. Benjamin Kühn schrammte nur knapp am Podium vorbei und wurde starker Vierter. Damit verwies er Christian Päschel und Michael Kreuzer auf die Ränge fünf und sechs. Nach zwei Siegen führt Ingo Theiner mit 20 Punkten weiterhin die Meisterschaft an. Ingolf Ernst konnte mit seinem dritten Platz die zweite Gesamtposition verteidigen und hat nun 14 Punkte zu Buche stehen. Meisterschaftsstand: 1. Ingo Theiner (20 Punkte) 2. Ingolf Ernst (14 P.) 3. Michael Kreutzer (9 P.) 4. Benjamin Kühn (9 P.) 5. Michael Six (8 P.) 6. Marco Konrad (5 P.) 7. Christian Päschel (4 P.) 8. Marco Ebert (3 P.) 9. Mike Rische (2 P.) Der dritte Meisterschaftslauf, das vorerst letzte Indoor-Rennen, findet am 26. März auf der Michael-Schumacher-Kartbahn in Kerpen statt. ____________________________________________________________________ 1. Lauf IG Karting Rudel-Ruhr 2006 ( Wie bereits im Jahr 2004 hatte ich die Chance, einen Gaststart in der Meisterschaft der Interessengemeinschaft Rudel-Ruhr absolvieren zu dürfen. Der erste Schock traf mich gleich am Treffpunkt, von dem aus es zum Ort des ersten Rennens des Jahres, nämlich die „Daytona“-Kartbahn in Essen, gehen sollte. Klaus Papenberg, einer der Organisatoren der Rennserie, hatte mich zunächst eigentlich nur zum Zugucken eingeladen, doch als ich am Treffpunkt ankam, empfing er mich gleich mit den Worten „Na dann fährste heute gleich mal mit, was? Wie früher!“. Natürlich habe ich in meinem immer noch jugendlichen Leichtsinn gleich zugesagt, so kam ich unverhoffterweise doch schon am letzten Januar-Wochenende zu meinem ersten Rennen im Jahr 2006, und das obwohl ich doch ganz die Finger von Karts lassen wollte und außer einem Spaßrennen seit Juli kein Kart mehr gefahren war. Nunja, das Rennfieber hatte mich also wieder! Der zweite Schock erschütterte mich beim Wiegen: 83,2kg inklusive Helm, das sind exakt 9,2kg mehr als beim letzten Gaststart vor zwei Jahren. Also durfte ich diesmal nicht bei den Fliegengewichten bis 74kg starten sondern musste mich in die fahrerisch mit u.a. Sascha Wiesenthal und Mario Augustin am stärksten besetzten Klasse zwischen 74 und 90 kg einordnen. Doch vor der mittleren Klasse fuhr noch die „Panzerklasse“, in der Titelfavorit und –verteidiger Klaus Papenberg natürlich alles daran setzen wollte, den Grundstein zu einem erneuten Meisterschaftsgewinn zu legen. Doch da mit Gewichtsausgleich in den jeweiligen Klasse gefahren wurde, hatte es der dreifache Vater nicht leicht, die Pole Position zu ergattern. Letztendlich konnte er sie sich in seiner letzten fliegenden Runde mit einem Vorsprung von nur 0,03 Sekunden auf die schnellste Runde von Guido Theiner sichern. Im Startgerangel zogen dann jedoch der Zweitplatzierte aus dem Zeittraining sowie Jürgen Kühnert am Polesitter vorbei. Nach kurzem, harten aber dennoch fairen Kampf konnte sich Papenberg an Kühnert vorbeischieben und begann seine Aufholjagd auf den Führenden. Letzterer fuhr allerdings schon schnellere Rundenzeiten als im Zeittraining und machte es dem Favoriten nicht leicht, sich wieder ranzukämpfen. Doch nach einigen kleineren Fahrfehlern von Guido Theiner waren die beiden Fahrer aus der ersten Startreihe wieder eng beieinander und konnten dem Feld im Formationsflug enteilen. Klaus Papenberg versuchte alles um an Guido Theiner vorbeizugehen, jedoch war er nie mehr als auf gleicher Höhe. Am Ende hatten beide mit jeweils 46,83 Sekunden die schnellste Runde zu Buche stehen, die jedoch an Guido Theiner geht, da dieser sie zuerst im Rennen gefahren war. Mit zwei Zehntelsekunden Abstand fuhren Guido Theiner und Klaus Papenberg über die Ziellinie. Einsamer Dritter wurde Jürgen Kühnert. Die restlichen Punkteplatzierungen gingen an Michael Fuhrmann, Domenik Hesse, Thorsten Morali, Peer Wehr und Jürgen Heib. Das zweite Rennen des Tages wurde dann von den Mittelgewichtlern gefahren. Ebenfalls mit Gewichtsausgleich unterwegs war also Chancengleichheit gewährt. Leider war ich die Strecke noch nie zuvor gefahren und ich war nun auch wirklich nicht gerade in Übung, sodass ich im Zeittrainng zu vorsichtig zu Werke ging und mich nur als Achter und somit Vorletzter klassieren konnte. Die Pole Position konnte sich, wie nicht anders zu erwarten war, Sascha Wiesenthal sichern. Als Zweiter konnte sich ein weiterer Gastfahrer, Thorsten Krügell, der ein ausgewiesener „Daytona“-Experte ist, in der Startaufstellung platzieren. Nach dem fliegenden Start, den der Siebte aus dem Zeittraining, Patrick Overrath, anscheinend verschlief, machte ich mich gleich daran, die Schmach aus dem Zeittraining zu schmälern, doch als das Attackieren nichts brachte, habe ich mir die Linie von Overrath einige Runden lang angeschaut und teilweise kopiert. Als ich seine Schwächen ausgemacht und meine Linie gefunden hatte, setzte ich nach einiger Zeit zum Überholen an und es klappte gleich beim ersten Versuch. Mittlerweile frei fahrend konnte ich meine Rundenzeiten im schnitt von 46,8 auf 46,4 Sekunden drücken und fuhr zwischendurch sogar eine 46,29, was für mich die persönlich schnellste Runde des Rennens bedeutete. Als ich die etwa fünf Sekunden große Lücke zum Sechstplatzierten Stefan Wilczek zugefahren hatte, nutzte ich seine zu weite Linie in einer Doppel-Links aus, um mich links neben ihn zu setzen. In der nachfolgenden langen Linkskurve konnte ich dann die bessere Linie ausnutzen und mich vor ihn setzen. Von da an war es für mich ein sehr einsames Rennen, indem es nur darum ging, die 30 Minuten Renndistanz mit meiner noch nicht vorhandenen Kondition (hab ja gar nicht mit nem Rennen gerechnet…) zu überstehen. Mit meinem hart erkämpften sechsten Platz bin ich eigentlich recht zufrieden. Den Rennsieg holte sich wie erwartet mit großem Abstand Sascha Wiesenthal mit einer Fabelzeit von 45,62 Sekunden in seiner schnellsten Runde. Zweiter wurde Gaststarter Thorsten Krügell. Frank Wallner komplettierte das Podest. Platz vier und fünf gingen an Mario Augustin und Thorsten Grieß. Die Punkteplätze hinter mir wurden von Stefan Wilczek und Patrick Overrath belegt. Als letztes Rennen stand das in der Fliegengewichtsklasse an. Hier startete der Clubmeister und somit natürlich auch Titelverteidiger in seiner Klasse, Ingo Theiner, als Favorit in die neue Saison. Er konnte sich erwartungsgemäß auch die Pole Position vor Ingolf Ernst und Gastfahrer Michael Kreutzer sichern. Das Rennen war abgesehen vom Kampf um Platz zwei, den Ingolf Ernst letzten Endes vor Michael Kreutzer gewann, relativ unspektakulär. Doch als Ingo Theiner zum Überrunden von Benjamin Kühn ansetzte, dachte dieser, er würde überholt und kämpfte sich wieder an Ingo Theiner vorbei. Es entwickelte sich ein regelrechter Zweikampf um die „goldene Ananas“, wobei Ingo Theiner, obwohl mit großem Vorsprung in Führung, logischerweise kein Verständnis für das Verhalten Kühns zeigte. Den Sieg fuhr Ingo dann, auch auf der Strecke vor Benjamin Kühn, der 5. wurde, ein. Die restlichen Platzierungen: 2. Ingolf Ernst, 3. Michael Kreutzer, 4. Marco Konrad, 6. Marco Ebert, 7. Mike Rische. Die schnellste Runde sicherte sich standesgemäß ebenfalls Ingo Theiner, jedoch „nur“ in 45,74 Sekunden, also langsamer als die schnellste Runde aus der Mittelgewichtsklasse. Sollten die weiteren Gaststarts auf der für mich von vor zwei Jahren bekannten Bahn in Dortmund-Körne (26.2.) und auf der Michael Schumacher Kartbahn in Kerpen (26.3.) ohne größere Zwischenfälle verlaufen, werde ich permanenter Starter in der Serie. Da die Rennen jeweils Sonntags stattfinden wird es auch keine Überschneidungen mit den VLN-Terminen geben, sodass von dieser Seite aus einem permanenten Start schon mal nichts im Wege steht. Mein Ziel für die Saison ist bescheiden. In diesem Starterfeld, noch dazu bei meiner generellen Abneigung gegenüber Indoor-Kartbahnen, werde ich zusehen, in der Endabrechnung in den Top5 zu landen und vielleicht bei den Outdoor-Rennen auch mal auf das Podest zu schielen. Mit motorsportlichem Gruß Michael ____________________________________________________________________
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